Die Suche nach dem Jahr der Veröffentlichung des Songs «Pearl» von Portishead war nicht einfach, denn ich fand ihn auf keinem der vier Alben von Portishead. Und obwohl ich den Titel eigentlich gar nicht SO toll finde, hab ich trotzdem etwas recherchiert.
Bei Wikipedia erfuhr ich, dass das zweite Studio-Album 1997 erschien; ein Jahr später wurde das Live-Album «Roseland NYC» veröffentlicht. Dann gab es eine große Pause bzw. Solo-Projekte.
Anfang 2004 gab es gelegentlich Aussagen von Bandmitgliedern, dass ein neues Album kommen soll. Es wurde sogar eine MySpace-Seite dafür angelegt. Fertigstellungstermine wurden aber immer wieder verschoben. Im Dezember 2007 wurden fünf neue Songs beim ATP-Festival vorgestellt.
Im März 2008 wurde dann das komplette Album in Berlin der Presse vorgeführt und einen Monat später erschien es tatsächlich.
In Internet-Tauschbörsen kursierte vorher bereits Musik, die als Portisheads "unveröffentlichtes" drittes Album bezeichnet wurde. Diese Zusammenstellung von Songs trug zunächst den Namen Pearl und später mit überwiegend derselben Musik, aber anderen Songtiteln, Alien. Tatsächlich handelte es sich in beiden Fällen aber um das Debütalbum der durchaus ähnlich klingenden Band Mandalay, gelegentlich mit Titeln anderer Bands ergänzt.
2003 soll es dazu schon eine Meldung auf der Homepage von Portishead gegeben haben. Das Album von Mandalay heißt wohl «Empathy», ist aus dem Jahr 1998, und der Titel «Flowers Bloom» auf diesem Album kursiert noch immer unter dem Namen «Pearl» als von Portishead stammend.
Aufklärung: forum.rollingstone.de
Hörprobe: www.amazon.de
Nun ja... das alles ist recht suspekt und vielleicht hat Portishead 1998 ja auch ein inoffizielles Album unter dem Namen Mandalay veröffentlicht. Aber das sollen andere herausfinden. :-)
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Sonntag, 1. Juli 2012
Mittwoch, 27. Juni 2012
IRISHsteirisch
Ein Arbeitskollege schwärmte von Songs an einem Sommerabend. Und von IRISHsteirisch, einer österreichischen Band, die bei diesem Festival gern mal auftritt.
Auf der Suche nach Hörproben fand ich ein faszinierendes Stück, das mich an die Dueling Banjos von Eric Weissberg und Steve Mandell erinnerte. Bei IRISHsteirisch wird aber getrommelt: Arabischer Landler - was für ein Timing!-)
Auf der Suche nach Hörproben fand ich ein faszinierendes Stück, das mich an die Dueling Banjos von Eric Weissberg und Steve Mandell erinnerte. Bei IRISHsteirisch wird aber getrommelt: Arabischer Landler - was für ein Timing!-)
Montag, 11. Juni 2012
Cecilem pour INGRID BETANCOURT
Das ist eine "work in progress" Übersetzung. Wenn Ihr bessere (sinvollere) Abschnitte findet bitte posten.
Cecilem sang das Lied in diesem Konzert für Ingrid Betancourt: Video
Íngrid Betancourt Pulecio (* 25. Dezember 1961 in Bogotá, Kolumbien) ist eine kolumbianische Politikerin (Partido Verde Oxigeno/Grüne), die auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Sie trat bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien 2002 an und wurde noch vor der Wahl im Februar von Rebellen der Guerillabewegung FARC entführt und jahrelang als Geisel gefangen gehalten. Im Juli 2008 wurde sie vom kolumbianischen Militär zusammen mit 14 anderen Geiseln befreit. www.spiegel.de
Da wird dann in der Übersetzung auch einiges deutlicher (worum es geht).
Oui, j'aime ce pays qui me tient en otage
Ja, ich habe dieses Land gern, das mich als Geisel hält
Et même si la forêt porte tous mes frissons
Und selbst wenn der Wald meinen ganzen Schüttelfrost trägt
Je ne peux, je ne veux et ce ne serait pas sage
Ich kann nicht, ich will nicht und es wäre nicht klug
Abandonner de l'homme une certaine vision
des Menschen bestimmte Vorstellung zu verlassen
Dans ces fuites contraintes sous l'épaisse verdure
In diesen unter dem dicken Grün gezwungenen Fluchten
Je ne cesse d'entrevoir ces visages d'enfants
Ich höre nicht auf, diese Kindergesichter flüchtig zu sehen
Qui supporte en silence la faim, les fractures
Der schweigend den Hunger, die Brüche stützt
Si peu sûr, par nos fautes, de voir leur 15 ans
Von unseren Fehlern so wenig sicher, wie ihnen 15 Jahre zuzusehen
Ce visions de malheur qui m'obsèdent et me pèsent
Die Vorstellung des Unglückes, die mich verfolgen und mich wiegt
S'ajoutent à mes souffrances mais m'empêchent de douter
Kommt zu meinen Schmerzen hinzu aber hindert mich, zu Zweifeln
Des luttes à conduire pour qu'elles brisent les rêves
Die zu führenden Kämpfe, damit sie die Träume zerbrechen
De ceux qui nous enlèvent pour qu'on puisse rêver
Derjenigen, die uns entführen, damit man träumen kann
La nuit, enfouis dans mes cachots de lianes et de feuilles
In der Nacht, vergrabe in meinen dunklen Zellen der Lianen und Blätter
J'aspire à la révolution des coeurs et des esprits
Ich strebe nach der Revolution der Herzen und der Geister
Sous le phare inquiétant des processions en deuil
Unter der Prozessionen in Trauer unruhiger Lichter
J'entraperçois parfois une autre Colombie
Sehe ich manchmal flüchtig ein anderes Kolumbien
Vous qui êtes mes yeux, vous qui êtes ma voix
Sie, die meine Augen, Sie die meine Stimme sind
Avec qui je chemine sans pourtant vous connaître
Mit denen ich dahingehe, ohne Sie dennoch zu kennen
Voyez comme ce soir nous partageons la fois
Sehen Sie wie wir an diesem Abend das Mal teilen
D'espoir en la justice et d'un future à naître
Hoffnung auf Gerechtigkeit in einer zur Welt kommender Zukunft
Si je suis à Paris par la voie qu'on me prête
Wenn ich auf dem Weg von Paris bin, den man mir leiht
Et bien que silencieuse du fond de ma prison
Und obwohl still aus meinem Gefängnis
Le combat que je mène à trouver interprète
Der Kampf, den ich bringe, Dolmetscher zu finden
Qui nous unis ce soir le temps d'une chanson
Der mit uns an diesem Abend Zeit eines Liedes vereinige
Dans ce veine paradis qui ressemble à l'enfer
In den Venen ein Paradies, das der Hölle ähnelt
Je hurle mes silences, mes peines et mon coeur lourd
Ich schreie meine Stille, meine Schmerzen und mein schweres Herz hinaus
A mes enfants je dis, tout l'amour d'une mère
Meinen Kindern sage ich, die ganze Liebe einer Mutter
Aux gens de mon pays mon amour de toujours
Den Menschen meines Landes meine Liebe - IMMER
Le silence est d'une autre nuit pour d'autres bleus à l'âme
Die Stille ist eine andere Nacht für anderes Blau in der Seele
Il faut lutter contre l'oubli et tout ce temps qui nous condamne
Man muss gegen das Vergessen und alle diese Zeit kämpfen, die uns verurteilt
*** Scheint fast ein poetisch - politisches Lied zu sein. Ute sagt, wir sollten noch einen "echten" Franzosen zuziehen
***
Dieser Beitrag wurde von PortisLove geschrieben.
Cecilem sang das Lied in diesem Konzert für Ingrid Betancourt: Video
Íngrid Betancourt Pulecio (* 25. Dezember 1961 in Bogotá, Kolumbien) ist eine kolumbianische Politikerin (Partido Verde Oxigeno/Grüne), die auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Sie trat bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien 2002 an und wurde noch vor der Wahl im Februar von Rebellen der Guerillabewegung FARC entführt und jahrelang als Geisel gefangen gehalten. Im Juli 2008 wurde sie vom kolumbianischen Militär zusammen mit 14 anderen Geiseln befreit. www.spiegel.de
Da wird dann in der Übersetzung auch einiges deutlicher (worum es geht).
Oui, j'aime ce pays qui me tient en otage
Ja, ich habe dieses Land gern, das mich als Geisel hält
Et même si la forêt porte tous mes frissons
Und selbst wenn der Wald meinen ganzen Schüttelfrost trägt
Je ne peux, je ne veux et ce ne serait pas sage
Ich kann nicht, ich will nicht und es wäre nicht klug
Abandonner de l'homme une certaine vision
des Menschen bestimmte Vorstellung zu verlassen
Dans ces fuites contraintes sous l'épaisse verdure
In diesen unter dem dicken Grün gezwungenen Fluchten
Je ne cesse d'entrevoir ces visages d'enfants
Ich höre nicht auf, diese Kindergesichter flüchtig zu sehen
Qui supporte en silence la faim, les fractures
Der schweigend den Hunger, die Brüche stützt
Si peu sûr, par nos fautes, de voir leur 15 ans
Von unseren Fehlern so wenig sicher, wie ihnen 15 Jahre zuzusehen
Ce visions de malheur qui m'obsèdent et me pèsent
Die Vorstellung des Unglückes, die mich verfolgen und mich wiegt
S'ajoutent à mes souffrances mais m'empêchent de douter
Kommt zu meinen Schmerzen hinzu aber hindert mich, zu Zweifeln
Des luttes à conduire pour qu'elles brisent les rêves
Die zu führenden Kämpfe, damit sie die Träume zerbrechen
De ceux qui nous enlèvent pour qu'on puisse rêver
Derjenigen, die uns entführen, damit man träumen kann
La nuit, enfouis dans mes cachots de lianes et de feuilles
In der Nacht, vergrabe in meinen dunklen Zellen der Lianen und Blätter
J'aspire à la révolution des coeurs et des esprits
Ich strebe nach der Revolution der Herzen und der Geister
Sous le phare inquiétant des processions en deuil
Unter der Prozessionen in Trauer unruhiger Lichter
J'entraperçois parfois une autre Colombie
Sehe ich manchmal flüchtig ein anderes Kolumbien
Vous qui êtes mes yeux, vous qui êtes ma voix
Sie, die meine Augen, Sie die meine Stimme sind
Avec qui je chemine sans pourtant vous connaître
Mit denen ich dahingehe, ohne Sie dennoch zu kennen
Voyez comme ce soir nous partageons la fois
Sehen Sie wie wir an diesem Abend das Mal teilen
D'espoir en la justice et d'un future à naître
Hoffnung auf Gerechtigkeit in einer zur Welt kommender Zukunft
Si je suis à Paris par la voie qu'on me prête
Wenn ich auf dem Weg von Paris bin, den man mir leiht
Et bien que silencieuse du fond de ma prison
Und obwohl still aus meinem Gefängnis
Le combat que je mène à trouver interprète
Der Kampf, den ich bringe, Dolmetscher zu finden
Qui nous unis ce soir le temps d'une chanson
Der mit uns an diesem Abend Zeit eines Liedes vereinige
Dans ce veine paradis qui ressemble à l'enfer
In den Venen ein Paradies, das der Hölle ähnelt
Je hurle mes silences, mes peines et mon coeur lourd
Ich schreie meine Stille, meine Schmerzen und mein schweres Herz hinaus
A mes enfants je dis, tout l'amour d'une mère
Meinen Kindern sage ich, die ganze Liebe einer Mutter
Aux gens de mon pays mon amour de toujours
Den Menschen meines Landes meine Liebe - IMMER
Le silence est d'une autre nuit pour d'autres bleus à l'âme
Die Stille ist eine andere Nacht für anderes Blau in der Seele
Il faut lutter contre l'oubli et tout ce temps qui nous condamne
Man muss gegen das Vergessen und alle diese Zeit kämpfen, die uns verurteilt
*** Scheint fast ein poetisch - politisches Lied zu sein. Ute sagt, wir sollten noch einen "echten" Franzosen zuziehen
Dieser Beitrag wurde von PortisLove geschrieben.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Tex (Texworld) mit BOY - Hallo Julia
http://www.youtube.com/watch?v=vf50yRz356o
Der Himmel ist ein Dachgeschoß, mit Licht und Ofen an
und jemand, die hier Spanisch lernt und sehr schön zaubern kann.
Die Tram-Bahn hat gewartet und fuhr dann wieder an,
die Tram hat keine Ahnung, was der Himmel alles kann.
Der Himmel ist ein Hühnchen auf der Reise nach Berlin
mit einem Herz aus Argentinien und der Sonne innendrin.
Der Himmel, das bist du und das ist dein geliebter Kopf,
mit deinen so geliebten Augen und dem komisch kleinen Zopf.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Der Himmel ist ein Fußball, Frankreich gegen irgendwen,
wie du sagst, du bist so müde, du willst heute nichts mehr sehn.
Ein Bruchteil eines Meters, da bin ich und hier bist du.
Wie du fragst und wie du bleibst, der Himmel macht kein Auge zu.
Der Himmel ist ein Nachtzug, wo am Bahnsteig jemand steht,
auf ihren Lieblingsspinner wartet und mit ihm nach Hause geht.
Der Himmel ist die Nacht, in der du sagst "ich hab dich so vermisst",
in der dein Körper leuchtet, ich kann auf einmal wieder sehn, ich seh wie du ein Engel bist.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Der Himmel ist ein Italiener, die Kamera ist neu,
er gibt sich im Dunkel redlich müh, wir sind still und gut und scheu.
Der Himmel ist die Ewigkeit in diesem Augenblick,
wenn wir uns mal verliern, geh ich den ganzen Weg zurück.
Der Himmel ist ein Mondkalb, das auf die Erde scheint,
es scheint auf einen Spinner, der am Schreibtisch sitzt und weint.
Das Mondkalb ist nicht besonders schlau, es ist noch klein.
Doch es weiß, an diesem Himmel ist der Spinner nicht allein, da ist der Spinner nicht allein.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Und es fliegt .. und .. es wartet .. es weiß .. und .. es meint uns!
Es fliegt mit .. es scheint .. und .. es lacht .. und .. es meint uns!
Dieser Beitrag wurde von PortisLove geschrieben.
Der Himmel ist ein Dachgeschoß, mit Licht und Ofen an
und jemand, die hier Spanisch lernt und sehr schön zaubern kann.
Die Tram-Bahn hat gewartet und fuhr dann wieder an,
die Tram hat keine Ahnung, was der Himmel alles kann.
Der Himmel ist ein Hühnchen auf der Reise nach Berlin
mit einem Herz aus Argentinien und der Sonne innendrin.
Der Himmel, das bist du und das ist dein geliebter Kopf,
mit deinen so geliebten Augen und dem komisch kleinen Zopf.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Der Himmel ist ein Fußball, Frankreich gegen irgendwen,
wie du sagst, du bist so müde, du willst heute nichts mehr sehn.
Ein Bruchteil eines Meters, da bin ich und hier bist du.
Wie du fragst und wie du bleibst, der Himmel macht kein Auge zu.
Der Himmel ist ein Nachtzug, wo am Bahnsteig jemand steht,
auf ihren Lieblingsspinner wartet und mit ihm nach Hause geht.
Der Himmel ist die Nacht, in der du sagst "ich hab dich so vermisst",
in der dein Körper leuchtet, ich kann auf einmal wieder sehn, ich seh wie du ein Engel bist.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Der Himmel ist ein Italiener, die Kamera ist neu,
er gibt sich im Dunkel redlich müh, wir sind still und gut und scheu.
Der Himmel ist die Ewigkeit in diesem Augenblick,
wenn wir uns mal verliern, geh ich den ganzen Weg zurück.
Der Himmel ist ein Mondkalb, das auf die Erde scheint,
es scheint auf einen Spinner, der am Schreibtisch sitzt und weint.
Das Mondkalb ist nicht besonders schlau, es ist noch klein.
Doch es weiß, an diesem Himmel ist der Spinner nicht allein, da ist der Spinner nicht allein.
Hallo, hallo, hallo Julia, du haust meine Welt vom Stuhl, ja.
Schau wie meine Ohren rot sind, schlafen könn' wir, wenn wir tot sind.
Von Halle bis nach Herne leuchten über uns die Sterne.
Ich glaub, irgendwas geht los, halleluja, du bist groß!
Und es fliegt .. und .. es wartet .. es weiß .. und .. es meint uns!
Es fliegt mit .. es scheint .. und .. es lacht .. und .. es meint uns!
Dieser Beitrag wurde von PortisLove geschrieben.
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